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 Betreff des Beitrags: Neue Musik für Einsteiger ?
BeitragVerfasst: Donnerstag 18. Februar 2010, 09:14 
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Ich gehöre zu den bekennenden Alte Musik - Hörern. Aber mein Interesse an sogen. "Neuer Musik" - angefangen mit der 2. Wiener Klassik - wächst. Bisher endet mein musikalischer Horizont bei Schostakowitsch, Stravinsky und Schnittke. Ein paar Sachen von Arvo Pärt stehen bei mir auch noch und die letzte Einspielung des Klavierkonzertes von Sofia Gubaidulina durch Anne Sophie Mutter fand ich sehr interessant und gelungen.

Aber irgendwie fehlt mir der Überblick und es würde mich einmal interssieren, welche Komponisten oder genauer welche Aufnahmen für einen "Einsteiger" in die Neue Musik geeignet sind ? Gibt es vernünftige, empfehlenswerte Kompilationen, die einen Überblick über die Szene der Neuen Musik verschaffen können ? Gibt es unverzichtbare Aufnahmen, die man einfach gehört haben muss ?

Meine bisherigen Erfahrungen beschränken sich auf einige Einspielungen des Alban Berg und des Kronos - Quartetts.

Ich bin gespannt auf eure Empfehlungen !

Viele Grüße, Bernd


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Musik für Einsteiger ?
BeitragVerfasst: Donnerstag 18. Februar 2010, 17:57 
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Also, ich nehme mal an, du suchst für den Anfang ein paar nicht ganz so 'heftige' Sachen. Zwar würde ich dir auf jeden Fall empfehlen, die einzelnen Threads in dieser Sektion noch ein bißchen unter die Lupe zu nehmen, weil ich bestimmt wieder was vergesse, aber so auch dem Bauch heraus würde ich folgendes empfehlen:

Olivier Messiaen: Orchesterwerke, eigentlich egal welches, aber zum Einstieg vielleicht die "Turangalila-Symphonie":



Kaija Saariaho : "L'amour de loin"; eine fantastische und hochbedeutende Oper mit süchtigmachenden Klängen (finde ich).


Hans Werner Henze: Symphonie No.8 /Nachtstücke und Arien:



Morton Feldman: irgendeins der späten langen Werke, z.B. :




John Cage: frühe und späte Klavier- bzw. Orchesterwerke:



Takemitsu: späte Orchesterwerke (klingt fast wie Debussy auf japanisch...):



und wenn's ein bißchen Minimal sein soll: Steve Reich, "Music for 18 Musicians":



Und keine Angst vor Stockhausen: "Tierkreis" ist ein wirklich 'schönes' Stück, und dies hier ist die mit Abstand beste Einspielung:

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“Before I compose a piece, I walk around it several times, accompanied by myself.”
Erik Satie


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Musik für Einsteiger ?
BeitragVerfasst: Freitag 19. Februar 2010, 17:58 
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Beiträge: 26
Na dann danke ich mal schön !

Die Turangalila - Symphonie kenne ich schon. Sie hat mir ausgesprochen gut gefallen und eben Lust auf mehr gemacht. Ich habe eine Aufnahme von André Previn und dem LSO:



Stockhausen ist natürlich ein Fall für sich. Da muss ich mich erst einmal herantasten.

Kennt jemand das Buch von Constantin Floros: "Neue Ohren für Musik: Streifzüge durch die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts" ? Ist die Anschaffung empfehlenswert ? Es liegt bei Amazonien schon im meinem Warenkorb, aber ich kann mich nicht recht entscheiden.

Viele Grüße,

Bernd


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Musik für Einsteiger ?
BeitragVerfasst: Freitag 19. Februar 2010, 18:24 
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Registriert: Samstag 28. Juni 2008, 20:58
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Ja, die Previn-Aufnahme gilt ebenfalls als sehr gelungen; sicher eine gute Wahl.

zatopek hat geschrieben:
Stockhausen ist natürlich ein Fall für sich. Da muss ich mich erst einmal herantasten.


Da ich das häufiger höre, eine durchaus ernstgemeinte Frage: warum eigentlich soll Stockhausen ein Fall für sich sein? Irgendwie scheint ja schon der Name bei vielen Leuten Panikreaktionen auszulösen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Musik für Einsteiger ?
BeitragVerfasst: Freitag 19. Februar 2010, 20:23 
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Beiträge: 26
Nun, ich kann nur für mich sprechen, aber ich verbinde mit ihm bzw. seinem Namen die Vorstellung einer sehr elitären Musik, die keinerlei Rücksicht nimmt auf etablierte Hörgewohnheiten. Für mich persönlich ist das auch ein gewisser Mangel an Respekt gegenüber dem Adressaten der Kunst, vielleicht sogar Arroganz. Das ist zumindest das Bild, das ich von ihm habe. Ich weiss nicht, inwieweit es begründet ist.

Das ist in der allgemeinen Kunst- und Musikgeschichte kein ganz seltenes Phänomen. Ich denke nur daran, dass J.S. Bach zu seiner Zeit keineswegs als Komponist anerkannt war, sondern seine Kompositionen oft auf Ablehnung stießen. Und es gibt bestimmt noch treffendere Beispiele (die mir jetzt gerade nicht einfallen...)

Aber ich lasse mich ja gerne eines Besseren belehren !

Viele Grüße,

Bernd


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Musik für Einsteiger ?
BeitragVerfasst: Freitag 19. Februar 2010, 23:42 
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Beiträge: 632
Warum hat eigentlich noch niemand den "Klassiker" György Ligeti (1923-2006) erwähnt?

Ich hab' einige CDs der Wergo-Reihe, die mit versch. Interpreten aufgenommen einen in jedem Falle annehmbaren Eindruck der Werke vermitteln. Später brachte Sony eine Ligeti-Edition heraus.

Als sehr inspirierend habe ich Lontano (und andere Werke dieser CD) empfunden, wenn man selbst kreativ sein möchte, habe dabei gezeichnet (kann ich mal 'raussuchen und einscannen ;) ).









Atmospheres: Bei amazon kann man reinhören - ich will mich jetzt nicht über meinen Schulunterricht auslassen, aber dieses Werk fand ich sehr interessant.
Zitat :arrow: Wikipedia: "Atmosphères [...] gilt als ein Kernstück Ligetis, da es viele der Themen enthält, mit denen er sich im Laufe der sechziger Jahre beschäftigte. Melodie und Rhythmus werden in einen massiven Klang zusammengeschmolzen – jede Note der chromatischen Skala wird über einen Ambitus von fünf Oktaven annähernd gleichzeitig gespielt. Das Stück scheint aus diesem anfänglich rauschhaften, sehr leisen Akkord zu erwachsen, wobei die Texturen sich ständig wandeln. Stanley Kubrick benutzte das Stück für seinen Film 2001: Odyssee im Weltraum, allerdings ohne Einverständnis des Komponisten, was einen Rechtsstreit zwischen Kubrick und dem Verlag Ligetis zur Folge hatte. Auch in den späteren Filmen Shining und Eyes Wide Shut benutzte Kubrick die Musik Ligetis."


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Musik für Einsteiger ?
BeitragVerfasst: Donnerstag 11. März 2010, 00:15 
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Registriert: Dienstag 1. Juli 2008, 23:59
Beiträge: 632
Tommaso hat geschrieben:
zatopek hat geschrieben:
Stockhausen ist natürlich ein Fall für sich. Da muss ich mich erst einmal herantasten.


Da ich das häufiger höre, eine durchaus ernstgemeinte Frage: warum eigentlich soll Stockhausen ein Fall für sich sein? Irgendwie scheint ja schon der Name bei vielen Leuten Panikreaktionen auszulösen...

Beim Universal-Konzern gibt's mittlerweile wieder Stockhausen-Aufnahmen, allerdings hier z.B. beim kleinen Label Accord:
:arrow: http://www.klassikakzente.de/aktuell/rezensionen/detail/article/65809/
Nicht für x-fache verschiedene Deutsche-Grammophon-CDs des "gewöhnlichen"/üblichen Konzertrepertoires, nach dem Motto aus alt mach neu in Serien wie "The Originals", sondern beispielsweise für exklusive Stockhausen-Aufnahmen wäre ich heute noch als Klassik-Hörer bereit, hohe Preise zu bezahlen.

Wie "in" Stockhausen einst bei der DG zu Schallplattenzeiten war, zeigt wohl diese Webseite mit LP-Covern (allein die unten abgebildete Glühbirne wäre evtl. einen Platz im Thread mit den besten Covern wert :?: ):

:arrow: http://homepage.mac.com/bernardp/Stockhausen/DGLP.html

Das beste Beispiel wäre ein "festival of hits" von stockhausen :lol: :
Bild
Aber irgendwie mutet es nostalgisch an, wenn ich an eine DG-CD-Ausgabe des Donnerstag aus Licht denke, auf Bestellung noch bei Arkiv Music mit "reproduziertem" damaligen DG-Cover:
Bild

Die Unsichtbaren Chöre aus dem Donnerstag aus Licht kenne ich noch als DG-Auskopplung - geradezu witzig und origineller als Bobby McFerrin:
Bild

In einem anderen Thread ( :arrow: Neue Musik -> Karlheinz Stockhausen) hatten wir eine CD von hm (früher preiswert in der Serie musique d'abord) als gut befunden: Als elektronische Musik mit ganz anderen Charakter als die Unsichtbaren Chöre.
Tommaso hat geschrieben:
aaltenb hat geschrieben:
(Aus den 7 Tagen, Ensemble Musique Vivante, Masson):
Ich zumindest habe diese CD immer für eine preiswerte und interessante Kostprobe seiner elektronischen Musik gehalten. "Aus den 7 Tagen" wurde 1968 komponiert, also vor dem Beginn mit "Licht" (1977).


Das ist eine gute Aufnahme, allerdings in vielfacher Hinsicht mißverständlich vermarktet. Das Ensemble 'Musique vivante' ist zumindest auf dieser Aufnahme niemand anderes als das damalige Stockhausen-Ensemble mit Aloys Kontarsky, Harald Boje und anderen, ergänzt mit einigen französischen Musikern. Und vor allem frage ich mich, was Diego Masson da eigentlich macht: "Aus den sieben Tagen" ist nämlich keine niedergeschriebene Komposition im eigentlichen Sinne, sondern besteht aus einer Anzahl von Texten, die Hinweise auf eine Aufführung geben sollen, die dann aber komplett 'improvisiert' ist, also auf keinen Fall dirigiert wird. "Improvisiert" ist auch das falsche Wort, denn was Stockhausen hier anstrebte, war sogenannte 'Intuitive Musik', und das bedeutete für ihn eben keine Freie Improvisation, sondern ein Lauschen auf 'göttliche' Eingebungen, auf ein Verschmelzen mit den 'Rhythmen des Kosmos': deswegen finden sich in den Texten häufig Anweisungen wie : "Spiele im Rhythmus deiner Atome" oder "Spiele im Rhythmus des Universums" usw. Das ist vermutlich genau so esoterisch wie es klingt, aber das Ergebnis ist eines der spannendsten, wenn auch sperrigsten Stockhausen-Werke. Den Gesamtzyklus gibt es auf 7 CDs vom Stockhausen-Verlag in einer in jeder Hinsicht vorbildlichen Aufnahme (ursprünglich auf DG erschienen, 1973; irgendjemand bezeichnete jene Box auf ebay einmal als "The Holy Grail of Avantgarde Music", und das ist nicht übertrieben).


Ich habe mich jedenfalls bisher noch nicht "überwinden" können, CDs mit rel. hohem Preis bei stockhausen.org zu beziehen, stattdessen zuletzt rel. preiswert das Helikopter-Quartett mit dem Arditti Quartett (Naive/Indigo) bei amazon marketplace.
Aber womit anfangen bei den CDs des Stockhausen-Verlages?


Zuletzt geändert von aaltenb am Donnerstag 11. März 2010, 02:17, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Musik für Einsteiger ?
BeitragVerfasst: Donnerstag 11. März 2010, 02:15 
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Beiträge: 632
zatopek hat geschrieben:
Ich gehöre zu den bekennenden Alte Musik - Hörern. [...] Bisher endet mein musikalischer Horizont bei Schostakowitsch, Stravinsky und Schnittke.
BildVon Alfred Schnittke möchte ich die "spektakulären" Symphonien in den Aufnahmen mit Gennadi Rozhdestvensky erwähnen. Die von Kritikern hochgelobten Melodiya-Aufnahmen aus den 80er Jahren sind meines Wissens nicht anderweitig aufgelegt worden und sie dürften zurzeit nicht offiziell im Handel sein. Die CDs haben auch keinen Strichcode/EBAN-Code. Deshalb habe ich ein Beispiel eingescannt. Ich hatte "second hand" die Symphonien Nr. 1, 2 und 4 erworben - sehr polyphone, expressiv-ernste, groß angelegte Werke, die zumindest von der Vielfalt der Instrumente und Klänge an die Turangalila-Symphonie erinnern.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Musik für Einsteiger ?
BeitragVerfasst: Donnerstag 11. März 2010, 20:18 
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Beiträge: 464
aaltenb hat geschrieben:
Nicht für x-fache verschiedene Deutsche-Grammophon-CDs des "gewöhnlichen"/üblichen Konzertrepertoires, nach dem Motto aus alt mach neu in Serien wie "The Originals", sondern beispielsweise für exklusive Stockhausen-Aufnahmen wäre ich heute noch als Klassik-Hörer bereit, hohe Preise zu bezahlen.


Das passiert ja durchaus auch, allerdings mit Sicherheit nicht bei der DG oder anderen großen Labels. Dafür gibt es zwei Neuveröffentlichungen auf anderen Labels. Zum einen eine Sammlung früher Werke für kleine Besetzungen auf Wergo:



Und zum anderen eine noch nicht erschienene CD mit dem hervorragenden holländischen Ives Ensemble auf HatHut:

:arrow: http://www.hathut.com/home.html

Diese hat mit der 51-minütigen Version von "Plus-Minus" sogar eine vermutlich wichtige Ersteinspielung zu bieten.

Die DG kann allerdings gar keins ihrer alten Stockhausen-Alben wieder herausbringen, denn die Rechte daran hat Stockhausen ja für seine eigene Edition komplett zurückgekauft.

aaltenb hat geschrieben:
Wie "in" Stockhausen einst bei der DG zu Schallplattenzeiten war, zeigt wohl diese Webseite mit LP-Covern (allein die unten abgebildete Glühbirne wäre evtl. einen Platz im Thread mit den besten Covern wert :?: ):


Großartig! :lol: Aber das wäre heute natürlich auch nicht mehr möglich.... ach ja, die goldenen Siebziger, als man Avantgarde noch richtig als den letzten Schrei und als quasi-Popmusik verkaufen wollte oder sogar konnte. Und angesichts so manchen, was damals gerade in Deutschland so als 'progessive Rockmusik' verkauft wurde, war das gar nicht mal so unberechtigt....


aaltenb hat geschrieben:
Aber irgendwie mutet es nostalgisch an, wenn ich an eine DG-CD-Ausgabe des Donnerstag aus Licht denke, auf Bestellung noch bei Arkiv Music mit "reproduziertem" damaligen DG-Cover:
Bild



Naaa, ob die das überhaupt dürfen, wo es diese Einspielung ganz offiziell vom Stockhausen-Verlag gibt (wenn auch mit anderem Cover)? Das DG-Set stimmt mich auch nostalgisch, aber aus anderem Grund: ich habe es nämlich mal im zarten Alter von 15 Jahren bei einem Musikquiz im Radio-Programm des WDR gewonnen; "Das Musik-Rätsel" hieß diese Sendung glaub' ich, mit Karl-Heinz Wocker und Peter(?) Heyworth...


aaltenb hat geschrieben:
Ich habe mich jedenfalls bisher noch nicht "überwinden" können, CDs mit rel. hohem Preis bei stockhausen.org zu beziehen, stattdessen zuletzt rel. preiswert das Helikopter-Quartett mit dem Arditti Quartett (Naive/Indigo) bei amazon marketplace.
Aber womit anfangen bei den CDs des Stockhausen-Verlages?


Wobei das Helikopter-Quartett zwar spektakulär ist, aber musikalisch nicht unbedingt zu seinen stärksten Werken zählen dürfte.
Was die Verlag-CDs angeht: man sollte mit den 'früheren' Nummern anfangen, da diese CDs zumeist noch einen normalen Preis haben und auch fast immer 'randvoll' sind. Sehr empfehlenswert sind dann so Stockhausen-Klassiker wie "Gruppen", "Sirius" oder in der Tat "Mantra" (die Verlags-Aufnahme, also ursprünglich DG, mit den Kontarskys ist nachwievor unübertroffen). Oder eben die vergleichsweise schon fast 'günstigen' Gesamteinspielungen der Opern, obwohl es erst fünf von den insgesamt sieben LICHT-Opern als Komplett-Sets gibt. Besonders zu empfehlen wären hier "Samstag", "Montag" und auch besagter "Donnerstag".

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Musik für Einsteiger ?
BeitragVerfasst: Freitag 19. März 2010, 13:35 
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Registriert: Samstag 28. Juni 2008, 11:53
Beiträge: 113
Ich find es immer recht schwierig, Einsteiger-CDs zu empfehlen. Jeder hat andere Vorerfahrungen und wird deshalb anders auf Neues reagieren.

Meine Einstiegs-CDs in die Musik nach 1945:


Ligeti und Messiaen können bestimmt auch geeignet sein.
Unersetzlich ist auf jeden Fall die Live-Erfahrung.


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